Vom Leben zwischen Beruf, Sport und Familie

Ich denke, dass Frau Bayer meine letzte Woche nicht besser beschreiben konnte. Ihr neuer Blogartikel auf der Nürnberger Nachrichten Seite beschreibt viele Facetten über meinen Alltag als Sportler mit Beruf und Familie. Leider hatte ich letzte Woche so viel um die Ohren, dass ich nicht einmal dazu kam, einen Rennbericht über meinen Duathlon in Ansbach zu schreiben. Doch was noch nicht ist, wird noch kommen. Anbei könnt ihr in den neuen Artikel etwas reinlesen und wie die anderen Wochen zuvor habe ich den Text mit der NN verlinkt.

Bis die Tage

Michi Hofmann

Ein bisschen langsamer treten. Dazu hat sich Michael Hofmann vergangene Woche gezwungen. Denn sein Körper fühlte sich müde an und der 31-Jährige hat gelernt, auf solche Signale zu reagieren. Außerdem zeigt sich 76 Tage vor dem Challenge Roth wieder einmal, dass ein Leben zwischen Beruf, Hochleistungssport, Familie und Freunden bei allen Glücksmomenten auch seinen Preis hat.

Der Duathlon von Ansbach hat doch ganz schön Kraft gekostet. „Die lange Radausfahrt am Tag danach war ein bisschen zäh“, erzählt Michael Hofmann. Das ist zwar völlig normal – und war eigentlich auch geplant -, aber dem 31-jährigen Pleinfelder geht es da nicht anders als anderen Sportlern: Insgeheim trägt jeder einen Hauch Hoffnung mit sich herum,

 

Zwischen Schnee und kanarischer Sonne

Von Mitte Dezember bis jetzt sind doch einige Wochen vergangen, in denen so einiges vonstatten ging. Ich wollte Euch zwar vor meiner Abreise nach Fuerteventura über mein bis dahin absolviertes Training berichten, doch leider fand ich nicht mehr die nötige Ruhe dazu. Des Weiteren war dann auch bekannt geworden, dass ich ab Anfang März jede Woche einen Online-Bericht in der Nürnberger Nachrichten Homepage bekommen würde.

Nach meinem gemeinsamen Urlaub mit meiner Freundin Nury startete ich mit sehr gut aufgeladenem Akku in die Saison 2012. Matthias, mein Trainer, und ich besprachen in groben Zügen das kommende Training und die Wettkampfplanung.

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen durfte ich einmal kräftig bei einer Leistungsdiagnositik strampeln und auf dem Laufband bis zum bitteren Ende rennen. Die Diagnostik führte Matthias durch und beim Radtest bekam ich, wie fast immer, einen leicht besorgten Blick von ihm. Wie meistens, kann ich mich bei einem Ergometer Test nicht sehr gut präsentieren, was mir aber mittlerweile nichts mehr ausmacht. Wie sich herausstellte, war der Test dann letztendlich doch gar nicht so übel. Beim darauf folgenden Lauftest lief es für mich dann wieder umso besser. Ich konnte doch schneller und somit länger auf dem Laufband bleiben, als ich mir vorher selbst ausgerechnet hatte und Matthias war dann auch mit mir sehr zufrieden.

Er ermittelte mir die Trainingswerte und wir sprachen genau über die momentanen Schwächen und Stärken. Dazu noch über die dafür notwendigen Maßnahmen, um mehr aus meinem Körper herausholen zu können.

Mit den neuen Trainingswerten und viel Elan startete ich dann in das neue Jahr 2012. Auf keinen Fall wollten wir am Anfang übertreiben und somit war das Training zu Beginn sehr ruhig und locker. Ab und zu kamen dann ein paar kleine Intervalle hinzu, aber der Schwerpunk wurde auf Grundlagentraining gelegt. Auch in diesem Jahr haben wir wieder das Kraftraining im Studio als wesentliche Einheit eingebaut. So besuchte ich meist 2x die Woche den Fitnessclub Brombachsee. Das Top-Studio von Uwe Rohn bietet mir perfekte Trainingsbedingungen, in denen ich absolut gezielt trainieren kann. Meine Schwimmeinheiten versuche ich mit der TSG Roth in der Kaserne in Roth so oft wie möglich zu absolvieren und wenn dies nicht möglich ist, besuche ich die umliegenden Hallenbäder. Zu meinem eigenen Erstaunen konnte ich fast immer im Freien Rad fahren und nutzte auch diese Gelegenheit so oft es möglich war. Laufen im Winter und bei eisigen Temperaturen macht mir immer sehr viel Spaß und daher vermeide ich Training auf Laufbändern und genieße lieber die freie Natur.

Im rasenden Tempo flog der Januar an mir vorbei. Im Februar fuhr ich mit meiner Freundin Nury und meinem Kollegen Chris und dessen Freundin Sandra über ein Wochenende nach Weiden zum Langlauf. Ein wenig Ausgleichssport tut immer gut und somit trainierte ich drei Tage lang auf der Siberhütte Skating. Das Skaten bereitet mir immer sehr viel Spaß und deswegen musste ich mich sogar mehr bremsen als antreiben. Für meine Freundin war dies auch ein gelungenes Wochenende, an dem sie nach einigen Jahren wieder auf Skibrettern stehen konnte.

Nach unserem gemeinsamen Langlaufwochenende verging die Zeit bis zu meinem Abflug fast noch schneller. Die restlichen Einheiten liefen für mich wie am Schnürchen und somit startete ich mit viel Elan und Energie in das Projekt „24 Tage Fuerteventura“. Die erste Woche trainierte ich nicht all zu viel und nutzte das Training, um mich an die klimatischen Bedingungen auf den Kanaren gut anzupassen. Die zweite und dritte Woche hieß es dann arbeiten und ackern. Ich zog mit den Trainingsstunden
deutlich an und es kamen neben den vielen Grundlageneinheiten einige intensive Trainingseinheiten hinzu.

Mein Fazit von Fuerteventura ist super und hiermit möchte ich mich bei Hannes Hawaii Tours für die super Unterkunft bedanken. Ich konnte all das trainieren, was ich mir vorgenommen hatte und stellte zudem fest, dass mein Körper und Geist das Training gut wegstecken konnten. Ich hatte jeden einzelnen Tag sehr viel Spaß, mich bewegen zu dürfen und zu können.

Nach meiner Ruhewoche werde ich noch zwei Wochen trainieren und als Abschluss dieses Belastungsblocks beim Duathlon in Ansbach an den Start gehen.

Und plötzlich läuft die Zeit davon…

Noch 89 Tage bis zum Startschuss……

Hier ist wieder ein neuer Artikel von Gudrun Bayer und ich wünsche Euch wieder viel Spaß beim lesen.

„Oh, das ist ja schon nächsten Sonntag.“ Michi Hofmann ist selbst überrascht davon, dass der erste Wettkampf in wenigen Tagen ansteht. Dabei hat er sich selbst dafür angemeldet. Den neuen Jechnerer Duathlon in Ansbach hat er sich ausgesucht. Die Kurzdistanz will er bestreiten. Das heißt: Zehn Kilometer Laufen, 40 Kilometer Radfahren und dann nochmal fünf Kilometer Laufen.

Michis Ziel: „Eine Top-Platzierung soll schon herausspringen.“ Er erklärt aber auch: Er bestreitet diesen Wettkampf aus dem vollen Training heraus……..

Wettkämpfe, allmählich könnt ihr kommen!

Da heute wieder Montag ist, kann ich Euch den neuen Artikel vom NN Blog zeigen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen.

 

Pleinfeld  – Gestern noch Fuerteventura, heute schon Feuerwache 2 in Nürnberg  Michi Hofmann hat eine Woche mit Kontrastprogramm hinter sich. Und der 31-Jährige stellt fest: Jetzt wird es langsam Zeit für einen richtigen Wettkampf. Einem, bei dem er sich mal wieder so richtig auspowern kann. Das ist eine der Neuigkeiten, die wir über den Pleinfelder am heutigen Montag berichten können.

 

Am letzten Montag war Michael Hofmann von Fuerteventura zurückgekommen, am Dienstag trat er schon wieder zum 24-Stunden-Dienst auf der Feuerwache an. Danach verging die Zeit rasend schnell. Die Familie wollte nach seiner langen Abwesenheit ein wenig Aufmerksamkeit, die Reiseutensilien mussten aufgeräumt werden, und langsam wird es Zeit, in die Wettkampfplanung einzusteigen. Wie gut, dass sein Trainingsplan überwiegend Ruhe vorsah – abgesehen von ein wenig Krafttraining im Fitnesstudio und ein bisschen Radfahren.

Schon in Spanien hatte sich der Triathlet Gedanken darüber gemacht, welche Wettkämpfe er bestreiten will, um sich für den Challenge in Roth am 8. Juli optimal vorzubereiten. Jetzt muss er sich ranhalten, um bei den jeweiligen Veranstaltern wegen eines Startplatzes anzufragen.

„Wettkämpfe sind zur Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt sehr wichtig“, erklärt Hofmann. „Man trainiert Schnellligkeit und Wettkampfhärte. Also die Fähigkeit, von 0 auf 100 zu beschleunigen.“ Auch der Stoffwechsel muss belastet werden, damit er dann richtig funktioniert, wenn es darauf ankommt.

„Im Training sollte man sich ja nicht so ausarbeiten“, sagt Hofmann. „Daher freue ich mich darauf, mich mal wieder richtig zu schinden. Also alles aus mir ‚rauszulassen.“

Der Wettkampf liefert wichtige Erkenntnisse über der Stand der Vorbereitungen: „Man schaut drauf, wie gut man unterwegs ist. Wie bin ich drauf, wo liegen meine Stärken, wo meine Schwächen.“  Wie funktionieren die Wechsel? Klappt der Übergang vom Radfahren zum Laufen? Noch wäre reichlich Zeit, etwaige Schwachstellen zu verbessern – denn bis Roth sind es immerhin noch 97 Tage.

 

Und hier der Link zur NN